PROGENIAAhnenforschung Ersteinschätzung
Über uns
Wer hinter Progenia steht

Angefangen hat es mit der eigenen Familie

Progenia wird von Fabian Oltmanns geführt. Was 2016 als Suche nach den eigenen Vorfahren begann, ist inzwischen die Arbeit, die er für andere macht.

Werdegang

Werdegang

Am Anfang stand eine kleine Holzkiste mit Papieren, die niemand mehr lesen konnte. Briefe in Kurrentschrift, eine Urkunde mit einem Ortsnamen, den es so nicht mehr gibt, ein Foto ohne Beschriftung. Wer damit anfängt, merkt schnell: Das Schwierige ist nicht das Suchen. Das Schwierige ist zu wissen, wo man sucht — und woran man erkennt, dass ein Fund wirklich der richtige ist.

Seit 2016 arbeite ich mich in diese Frage ein. Autodidaktisch, ohne Studienabschluss in Geschichte und ohne Zertifikat eines Berufsverbandes. Was ich stattdessen habe, sind rund zehn Jahre Praxis mit den Beständen, um die es geht: Kirchenbücher in Kurrent und Sütterlin, preußische Standesamtsregister, Ortsfamilienbücher, Militärunterlagen, die Bestände der Landesarchive.

Das sage ich offen, weil Sie es wissen sollten, bevor Sie einen Auftrag erteilen. Ein Titel ist ein Versprechen. Belegte Ergebnisse sind ein Nachweis. Ich möchte an Letzterem gemessen werden — und deshalb bekommen Sie zu jeder Angabe die Quelle, an der Sie selbst nachprüfen können, ob sie stimmt.

Warum es Progenia heißt Von lateinisch progenies — Nachkommenschaft, Geschlecht, Abstammung. Der Baum im Wappen trägt Wurzeln und Krone in gleicher Ausdehnung: Was oben sichtbar ist, hat unten seine Entsprechung.
Region

Wo wir uns besonders gut auskennen

Progenia forscht im gesamten deutschsprachigen Raum. Belastbar tief ist die Erfahrung aber dort, wo über Jahre tatsächlich gearbeitet wurde — und das lässt sich an der eigenen Forschungsdatenbank ablesen, nicht nur behaupten.

Oldenburger Land

Der eindeutige Schwerpunkt: Wesermarsch, Ammerland und Friesland — Jade und Jaderberg, Varel, Wiefelstede, Rastede, Bokel, Loy. Dazu die oldenburgischen Personenstandsregister ab 1876 und die lutherischen Kirchenbücher des Elbe-Weser-Raums, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen.

Banat und Donauschwaben

Hatzfeld, heute Jimbolia in Rumänien, und die deutschen Siedlungsgebiete im heutigen Rumänien und Serbien. Ausgewertet mit dem Familienbuch Hatzfeld 1766–1920, rumänischen Personenstandsdaten und ungarischen katholischen Matrikeln — Bestände, die nur wenige Forscher regelmäßig benutzen.

Auswanderung nach Nordamerika

Der Brückenschlag, an dem die meisten Familienforschungen abbrechen: von der deutschen Kirchenbuchseite zum amerikanischen Grabstein. Schwerpunkt Texas, besonders Fayette County — mit US-Volkszählungen von 1870 bis 1940, texanischen Personenstandsregistern und Musterungskarten des Ersten Weltkriegs.

Saarland

Der Landkreis Merzig-Wadern und der Landkreis Saarlouis — Wadern, Merzig, Losheim am See, Büschfeld, Nunkirchen, Oberlöstern, Lebach. 34 Orte, erschlossen über katholische Matrikel und ein eigenes Ortsfamilienbuch, das bis 1650 zurückreicht. Katholische Kirchenbücher sind anders zu lesen als die lutherischen des Nordens: mehr Latein, andere Formeln, andere Namenskonventionen bei Paten.

Und der Rest des Sprachraums

Hunsrück und Mosel um Bernkastel-Wittlich, dazu Hessen, Mecklenburg, Berlin, die östlichen preußischen Provinzen und die Niederlande. Hier arbeiten wir mit denselben Methoden, nur ohne den Vorsprung der Ortskenntnis — was die Recherche nicht schlechter macht, aber gelegentlich länger.

Historische Land-Charte des Kurfürstentums Brandenburg aus dem Jahr 1724 mit Ortsnamen und Kreisgrenzen.
Land-Charte des Churfürstenthums Brandenburg, 1724 · Ortsnamen, Kreiszuschnitte und Kirchspielgrenzen ändern sich im Lauf der Jahrhunderte — wer im falschen Sprengel sucht, findet nichts.
Haltung

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Wir kennzeichnen, was unsicher ist

Bei häufigen Namen und lückenhaften Registern bleibt manche Zuordnung eine begründete Vermutung. Dann steht das im Bericht — statt einen glatten Stammbaum zu liefern, der später zusammenfällt.

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